Für die DDR-Grenzer waren wir jugendlichen Touristen aus dem Westen längst keine Provokation mehr. Das Schild „Streusand“ sollte davor warnen, in die Sperrzone zu laufen. Sie warnen? Uns warnen? Der Streusand diente dazu, illegale Grenzübertritte anhand der Spuren verfolgen zu können. Von Verdunkelung verstand man auch viel: Wegen dem schwarzen Vorhang hob sich die Silhouette des Grenzers nicht mehr gegen den Hintergrund ab, wenn er am Fenster stand.


